aktueller Lieblingsspruch

Carpe Diem!

Freitag, 1. Januar 2010

Frohes neues Jahr

Zu einem meiner Lieblingszitate gehört unter anderem der Marc Aurel zugeordnete Satz:

"Lebe Dein Leben nicht, als wenn Du 1000 Jahre Zeit hättest."

Nun bin ich durch Mitmenschen darauf aufmerksam geworden, dass man diesen für mich eindeutigen Satz auch anders interpretieren kann.
In Zeiten der Globalisierung, Internet und Gigabyte scheinen viele der Meinung zu sein, dass man die einem gegebene Zeit darauf verwenden sollte alle Bestrebungen in kürzester Zeit umzusetzen. Rücksichtslos werden Profite eingestrichen auf dem Rücken der Armen und Ärmsten. Immer schneller, immer höher, IMMER MEHR.

Doch ich denke gerade in Zeiten wie diesen, sollte man diese nicht vorhandenen 1000 Jahre dazu nutzen die Dinge zu tun, die bleiben. Niemand hängt auf dem Sterbebett liegengebliebener Arbeit hinterher. Vielmehr ist es das unerledigte Zwischenmenschliche das uns in den letzten Atemzügen den Gram ins Gesicht und die Tränen in die Augen treibt. Freunde die nicht mehr gesprochen werden konnten, Familie die nicht mehr in den Arm genommen werden konnte, weil ja immer "noch Zeit" war. Arbeit geht vor, was sind wir ohne sie?

Frei?

In diesem Sinne wünsche ich allen ein glückliches 2010 und hoffe für mich, dass ich mich möglichst oft an diesen Post erinnern werde.

Und allem Übel dieser Welt sei Folgendes gesagt:

Dienstag, 15. Dezember 2009

Echt keine Zeit

Sorry Leute, aber im Moment nimmt mich meine Zukunftsplanung und das Studium dermaßen in Beschlag, dass ich wirklich kaum Zeit finde hier etwas nicht völlig sinnentleertes zu hinterlassen.
Aber ich denke, dass daran niemand kaputt geht. ;-)
(Wusstet Ihr, dass "kaput" im englischen Slang benutzt wird...kurios)

Auf Zeiten mit mehr Zeit ...

Samstag, 7. November 2009

Ohne Worte

Gehört zwar eigentlich nem Fast-Food-Tempel der Spruch, aber hier passt er eben auch (besser):

Dada da dada ... ich liebe es!


Mittwoch, 21. Oktober 2009

Bleistift-Battalion

Wieder mal sitze in um 06:45 im Auto und lasse mich zur Arbeit tragen. Das Radio ist aus. Es ist immer aus. Ich will alleine sein und genieße die monoton dröhnende Ruhe des Motors. Ihr könnt mich schneiden und ausbremsen, ich rege mich nicht auf, denn ich bin gar nicht da. Es ist nur die Hülle die diesen Weg nimmt. Der Geist ist frei. Diese wenigen Minuten in denen meine Umgebung nur aus vorbeiziehender Dunkelheit besteht sind für mich wahre Freiheit. Meine Gedanken lösen sich von Druck und Kommerz und ich forme Bilder, brenne sie in meinen Kopf um sie anderen zu zeigen…

Denn wir sind das Bleistift-Battallion
Wir wollen nicht nur schreiben um zu kommunizieren
Wir haben Geschichten zu erzählen
Unsere Abenteuer sollen auch euch gehören
Sie sind mehr, als nur einfache Anekdoten
Sie tragen eine Botschaft und innere Überzeugungen
Mehr als ein Tagebucheintrag in einem Buch ohne Siegel

Einen Parkplatz gefunden. Zurück ins hier. Notizen gibt es kaum. Handlungen kann ich nur in Ruhe zu Papier bringen. Einige Hefte im Schrank daheim warten auf neues Futter. Nur in langen Pausen finde ich zurück in die Heimlichkeit meiner eigenen Welten. Schreiben, speichern, E-Mails nach Hause schicken. Eine Bearbeitung erfolgt in Ruhe. Es hat lange gebraucht um den Mut zu fassen meine Texte anderen Menschen zu zeigen. Doch mit jedem geschriebenen Kapitel und den Kritiken meiner Familie und Freunde entsteht ein neues, hoffentlich besseres Bild der Zukunft. Meiner und der der Geschichten. Darum noch schnell ein paar Worten speichern, bevor die Wirklichkeit sie verdrängt…

Wir sind die Kugelschreiber-Kompanie
Wir sind neugierig auf Erzählungen und Ideen
Wir wollen alte Konzepte neu mischen
und erschaffen neue Welten und neues Leben
Keine Ressource auf diesem Planeten ist unbegrenzt
Aber Ideen gibt es unbeschränkt
Mehr als nur Zusammenfassungen unserer Tage

Eine Geschichte ist nicht gut wenn sie sich an Normen hält, sondern wenn sie den Leser dazu bringt umzublättern. Meine Texte sind für mich ein Ventil. Sieh Dich um. Wir sind gefangen in den Mühlen des Kommerzes. Was wären wir ohne Geld, ohne Gewinn, ohne Ausbeutung. Könnten wir leben nur um des Lebens willen? Würden wir hinter Mauern verdummen wie es gepredigt wird, oder könnten wir uns viel mehr zu dem entwickeln, was wir eigentlich schon lange hätten sein sollen? Es gibt so viele Lösungen die daran scheitern, weil sie nicht finanzierbar sind. Ich will Euch Ideen zeigen eine andere Welt zu sehen. Eine Welt voll Freiheit. Darum lebe ich die eine und träume die andere Welt. Teile meinen Traum…

Wir sind die Malblock-Milizen
Wenn die Welt hinter einem Horizont aufhört,
dann fängt sie für uns erst dahinter an
In bewegten Bildern sehen wir nicht die Technik
Sondern fragen nach dem Motiv hinter den Motiven
Mehr als nur Worte sprechen um sich reden zu hören

Wenn ich dann in all der Hektik die Zeit finde mich den Fragmenten zu widmen die einmal eine einzige große Geschichte sein sollen, dann ist es für mich am Ende ein Stück weit eine Erlösung etwas geschaffen zu haben. Es ist als wenn sich die ganzen Ideen sammeln und in mir drängen endlich herausgelassen zu werden. Ich muss schreiben, denn sonst wird die innere Unruhe unerträglich. Und dass ist doch wahrlich ein gutes Gefühl. Einen Zwang zu spüren den man sich ganz alleine auferlegt hat, ohne sich in den Ketten von Fremden zu winden. Auch, oder eben weil es manchmal das „wahre“ Leben stört. Ich freue mich, wenn ich positive Kritiken erhalte, doch ich brauche sie nicht. Vielmehr entfliehe ich in eine andere (bessere?) Welt und freue mich über jeden der mich begleitet. Und vielleicht liegt genau darin die Chance für uns alle. Das Menschen sich aufraffen und ihre Ideen verbreiten...

Wir sind die Zeichenstift-Zenturien
Die Tastatur-Truppen
Die Seiten-Soldaten
Die Literatur-Leibgarde
Die Kommentar-Kommandos
Die Malblock-Milizen
Die Kugelschreiber-Kompanie
Wir wollen mehr sein als Text auf Seiten
Wir wollen mehr sagen als leere Worte
Wir suchen mehr als Resonanz
Wir geben mehr als nur Kommentare
Wir suchen unseres Gleichen und sind nicht alleine
Denn wir sind das Bleistift-Battalion

Damit schließe ich mich dem wachsenden Bleistift-Battalion an. Danke für diese Idee an Jay Nightwind und den Imperator. Schließt Euch uns an und schreibt einen Text nach diesem Beispiel. Sagt uns wie ihr die Welt seht und verbreitet Eure Ideen. Man kann über alles reden.

Montag, 19. Oktober 2009

Ich glaub ich wechsel auch

Ich schlag mich mit meinem tuckerndem Diesel durch die Lande, und dann das.
Nachdem die Liebste ja bereits einen Golf bekommen hat (in einen MX-5 passte ja partout keine Kinderwagen) kriegt nun auch der Junior was neues.
Natürlich lag es da nahe, dass wir der Marke treu bleiben...

Somit wird er dann in einem Passat kutschieren.

Guck...

Okay.
Ist ein Passat von ZeKiWa, aber immerhin.
Ich will auch was Neues. *schmoll*

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